
Die Saint-Pilon-Kapelle
Ein Steinwürfel auf dem Kamm, auf 994 Metern
Fünfhundert Meter westlich des col du Saint-Pilon, auf 994 Metern, erhebt sich auf dem Kamm ein kleiner würfelförmiger Bau mit einer Laterne. Die Überlieferung legt hierher den Ort, zu dem Engel Maria Magdalena siebenmal am Tag zum Beten trugen, aus der Grotte unterhalb.
Der Name
„Pilon“ kommt vom provenzalischen pieloun, dem Gipfel, aus dem lateinischen podium. Eine andere Erklärung verweist auf die Säule, den Pfeiler oder „pilon“, der an diesem Ort aufgestellt worden sein soll, gekrönt von einer Statue der Heiligen.
Eine mehrfach wiederaufgebaute Kapelle
Eine erste Kapelle wurde 1493 errichtet, an den Pilon angelehnt. In der Revolution zerstört, wurde sie in der schlichten Form wiederaufgebaut, die man heute kennt. Eine umfassende Restaurierung fand von 2015 bis 2017 statt, wobei der Bauschutt per Hubschrauber abtransportiert wurde.
Das Panorama
Die Kapelle steht am GR 98, an der meistbesuchten Stelle des Kamms. Eine Orientierungstafel hilft, die Landschaft zu lesen: Bei klarem Wetter reicht der Blick von der Sainte-Victoire bis zu den Calanques und den Alpen. Der Aufstieg von der Grotte ist kurz, aber steil, durch das Karrenfeld, und der Wind ist fast immer da.
Siehe auch
- Typ
- Kapelle
- Epoche
- Première chapelle en 1493, reconstruite après la Révolution, restaurée en 2015-2017
- Zu Fuß erreichbar über
- Die Grotte und die Saint-Pilon-Kapelle Der Weg der zwei Kapellen

